PRESSEMITTEILUNG

Die Offenbacher Yogalehrerinnen Stefanie Ebenfeld und Ramona Lauer gründen „yoga for the cure“, die erste bundesweite gemeinnützige Yoga-Initiative zur Aufklärung, Behandlung und Heilung von Brustkrebs. Dabei erhalten sie prominente Unterstützung von Susan G. KOMEN Deutschland e.V..

Offenbach am Main, den 7. Januar 2013 – „Ich hätte nie gedacht, dass Yoga tatsächlich eine so tiefgreifende Wirkung auf den Körper und den Geist hat. Yoga hat mir während und nach meiner Krebsbehandlung geholfen, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren“ sagt Stefanie Ebenfeld heute selbstbewusst von sich – doch das war nicht immer so. Es ist Januar 2011. Die Diagnose hormonabhängiger Brustkrebs trifft Stefanie Ebenfeld mit 42 Jahren wie ein Schlag. Von dem einen auf den anderen Moment wird ihre Lebensplanung komplett auf den Kopf gestellt. Sie fühlt sich gelähmt. Betäubt. Krank. Von einem auf den anderen Tag. Und sie spürt; das Leben ist endlich. „Wieso? Wie kann das sein? Warum?“ fragte sie sich. Fragen, auf die ihr aber niemand eine Antwort gibt.

Denn Stefanie ist kein Einzelfall. 2011 sind mehr als 70.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs erkrankt. 2010 starben mehr als 17.000 Frauen an den Folgen. Vor Stefanie Ebenfeld, von Beruf Yogalehrerin, Betriebswirtin und Mutter zweier Töchter, lagen lange qualvolle Monate. Es folgten unzählige Untersuchungen, eine 6 monatige, kräftezehrende Chemotherapie, die anschließende Amputation der Brust und letztlich die Bestrahlung. Noch weitere 5 Jahre erhält sie eine Hormonersatztherapie mit entsprechenden Nebenwirkungen. Es war eine harte Zeit. Doch in dieser Zeit lernte sie auch ihre heutige Partnerin und Mitinitiatorin Ramona Lauer kennen. Ramona, ebenfalls Yogalehrerin und Inhaberin eines Yogastudios in Offenbach, half Stefanie mental und beruflich durch die Zeit und wurde ihr eine gute Freundin. „Ich war erschrocken, wie sehr die Krankheit das eigene Leben und das der Familie beeinträchtigt. Wie endlich auf einmal alles erscheint“. „Und kaum einer nimmt Notiz davon“ so Lauer weiter, „obwohl uns das Thema angesichts mehr als 70.000 Neuerkrankungen im Jahr statistisch gesehen alle betrifft“.

„Was mir aus der Schwere in dieser Zeit herausgeholfen hat? Yoga und Meditation“ erzählt Stefanie, während ihre Augen in Gedanken andächtig in die Ferne blicken. „Nicht nur um körperlich fit zu bleiben, An- und Verspannungen abzubauen sondern auch mental, d.h. die Krankheit anzunehmen und die positiven Lebensenergien wieder zu mobilisieren die Kraft zu finden, den Kopf nicht hängen zu lassen“. – Stefanie hat viele Frauen in dieser Zeit kennengelernt und gesehen, wie unterschiedlich jede Einzelne damit umgegangen ist.

„Eigentlich“, so dachten sich die beiden Frauen „sollte Yoga und Meditation integraler Bestandteil der Nachbehandlung von Brustkrebsbehandlungen sein. Denn gut tut es in jedem Fall!“. Also gründen sie die gemeinnützige Initiative „yoga for the cure“. „Wir wollen betroffene Frauen und deren Angehörigen zeigen, dass es mit Yoga möglich ist, mutig mit der Krankheit umzugehen, nie aufzugeben und die eigene innere Stärke immer als Teil des Heilungsprozesses zu sehen“.

Die Idee eines deutschlandweiten gemeinnützigen Yoga-Projektes zur Aufklärung, Prävention und Heilung von Brustkrebs ist geboren. Mit der Susan G. KOMEN Deutschland e.V. finden die beiden Initiatorinnen auch schnell einen Kooperationspartner, der ihr Vorhaben mit Strukturen, Personal und Marketing unterstützt. Bereits 14 Tage nach Gründung ihrer Initiative, haben sie bundesweit mehr als 50 Yogastudios für ihre Idee gewonnen. Und auch die eigens gegründete Facebook Fanpage erfreut sich regen Zulaufs und aktiver inhaltlicher Beteiligung der Fans.

Und am 20. Januar 2013 ist es dann so weit – dann findet in allen teilnehmenden Yoga-Studios der offizielle „yoga for the cure day 2013“ statt. An diesem Tag, werden alle teilnehmenden Yoga-Studios gratis Yoga-Stunden auf Spendenbasisanbieten. Der Erlös der Spendenaktion kommt der Susan G. KOMEN Deutschland e.V..

Live Yoga – Namasté!


Über yoga for the cure

Die gemeinnützige Initiative wurde im November 2012 von den beiden Offenbacher Yogalehrerinnen Stefanie Ebenfeld und Ramona Lauer gegründet. Stefanie Ebenfeld ist 2009 selbst an Brustkrebs erkrankt. Mit der Initiative verfolgen die beiden Gründerinnen das Ziel der Aufklärung, der Prävention und der Heilung von Brustkrebs. Geschätzte 75 Yoga-Studios bundesweit werden am ersten yoga for the cure day 2013 teilnehmen.


Über Susan G. KOMEN Deutschland e.V.

Susan G. KOMEN Deutschland e.V. finanziert im Zeichen des Pink Ribbon, der rosa Schleife, modellhafte Projekte zur Heilung von Brustkrebs und betreibt Aufklärungskampagnen. Der Verein wurde 1999 als deutsche Vertretung von Susan G. Komen for the Cure (USA) gegründet. Er ist als gemeinnützige Organisation anerkannt.

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