03.292014
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Yoga bei Brustkrebs: US-Studie mit neuen Erkentnissen

Neue US-Studie zu Yoga bei Brustkrebs

Müdigkeit und depressive Verstimmungen sind ständige Begleiter einer Krebstherapie. Eine neue US-Amerikanische Studie des Anderson Cancer Center an der University of Texas MD belegt, dass Yoga die Strapazen die mit der Brustkrebs-Behandlung einhergehen, spürbar und lang anhaltend lindern kann.

Insbesondere hilft Yoga dabei, den Brustkrebs-Patientinnen die Strapazen der Strahlentherapie besser zu ertragen, den Symptomen der depressiven Verstimmungen vorzubeugen und diese besser zu verarbeiten sowie sich im Nachgang der Brustkrebstherapie besser zurechtzufinden.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Wirkung von Yoga im Gegensatz zu konventionellen Dehnübungen und im Vergleich zu der Inaktivität einer Kontrollgruppe den Behandlungserfolg begünstigt sowie den Krankheits- bzw. Therapieverlauf positiv beeinflusst.


Yoga hilft Brustkrebspatientinnen dauerhaft

Untersucht wurden 191 Patientinnen, die begleitend zur sechswöchigen Strahlentherapie ein Yoga Programm absolvierten. Alle Patientinnen wurden regelmäßig zu den Nebenwirkungen der Strahlentherapie wie Mattigkeit, Depressionen und Schlafstörungen befragt.

Zudem wurde die Konzentration des Stresshormons Cortisol in ihrem Speichel gemessen.


Yoga kann die Müdigkeit lindern, die eine Brustkrebstherapie verursacht

Erste Ergebnisse belegten, dass sowohl die Streckübungen als auch Yoga gegen die Mattigkeit halfen, während die Kontrollgruppe weiterhin darunter litt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bei den Patientinnen die während ihrer Brustkrebsbehandlung auch Yoga praktizierten, auch das Cortisol am stärksten abgesunken war. Dies sei eine wichtige Erkenntnis der Studie , da Cortisol die Prognose beim Mammakarzinom ungünstig beeinflussen könne.

Im Nachgang ihrer Brustkrebstherapie wurden alle Patientinnen nochmals zu ihrem körperlichen und mentalen Wohlbefinden gefragt. Dabei stellte sich heraus, dass die Gruppe der Yoga praktizierenden Patientinnen sich im Alltag besser zurechtfänden und sich auch am wohlsten fühlten. Das Forscherteam geht davon aus, dass Yoga sich am besten als begleitende Krebstherapie eignet und den Patientinnen akut und dauerhaft helfen kann.

Weitere Ergebnisse der US-Studie auf Journal auf Clinical Oncology.

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